In weihnachtlicher Stimmung besuchten Mitglieder der Deutschen Gemeinschaft erneut ihre Kollegen vom Humanitären Verein der Deutschen St. Gerhard in Sombor. Nach dem äußerst positiven Eindruck des letztjährigen Treffens wurde die diesjährige Reise auf Wunsch der Mitglieder organisiert, was die Bedeutung und den anregenden Charakter solcher Treffen für die Gemeinschaft unterstreicht.
Im Rahmen des abwechslungsreichen Nachmittagsprogramms besuchten sie auch das Museum der Donauschwaben, wo ihnen die Geschichte und der Alltag der Donauschwaben in der Batschka fachkundig präsentiert wurden. Die deutsche Minderheit in dieser Region ist traditionell eng verbunden, und viele Bräuche und kulturelle Traditionen sind eng miteinander verwoben.
Die Gäste wurden im Verein von Nikola Lakatoš, dem stellvertretenden Geschfäftsleiter, und ehrenamtlichen Mitarbeitern begrüßt, die über ihre Erfahrungen in der Minderheitenarbeit und die Vereinsarbeit berichteten. Solche Treffen und die Zusammenarbeit zwischen deutschen Minderheitenvereinen sind von großer Bedeutung für den Erhalt einer gemeinsamen Identität, Sprache und eines gemeinsamen kulturellen Erbes. Der Austausch von Erfahrungen, Wissen und bewährten Verfahren erleichtert die Bewältigung aktueller Herausforderungen und schafft die Grundlage für eine erfolgreiche, nachhaltige und langfristige Zukunft der deutschen Minderheit in der gesamten Region.
Später am Tag trat der Chor „Drei Rosen aus Vukovar“ im Rahmen des Eröffnungsprogramms des Weihnachtsmarktes der Bratstvo jedinstvo Grundschule in Sombor auf.
Die Besucher konnten sich an der festlichen Dekoration, traditionellen Weihnachtsleckereien und einem abwechslungsreichen Rahmenprogramm erfreuen, das die weihnachtliche Atmosphäre perfekt ergänzte.










