Pripovjedačka radionica, 11. i 12. svibnja 2017.

U četvrtak, 11.svibnja.2017. i petak 12.svibnja.2017, su učenici trećeg i četvrtog razreda druge gimnazije, te učenici 8. Razreda OŠ“Franje Krežme“ u Osijeku sudjelovali u pripovjedačkoj radionici. Učenici su uz pomoć i uputstva gđe. Greiner-Burkert osmislili legendu. Smjeli su pustiti svoju maštu na volju. Tema je bila slobodna i svako je imao mogućnost izraziti svoje ideje. Kako bi osmisliti legendu su učenici prvo morali izabrati jedan predmet, oko kojeg bi se odvijala legenda.

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Radionica je učenicima bila jako zanimljiva i zabavna. Jako ih je zabavio novi  način kako mogu surađivati kao razred. U radionici su mogli pokazati svoje znanje njemačkog jezika.

Prva grupa je osmislila legendu o opernom dalekozoru, a druga grupa o prstenu.  

Projekt je proveden uz podršku Njemačkog Kulturnog foruma istočne Europe iz Potsdama. Ovdje možete odmah pročitati njihov uradak:

 

Das magische Amulett von Esseg

Erfunden am 12. 05. 2017 von Schülern der Grundschule Franjo Krezma, 8. Klasse, 8. Jahr Deutschunterricht, aufgeschrieben von Barbara Greiner-Burkert 

In der Altstadt von Esseg lebte um das Jahr 1800 ein Mann von ungefähr 50 Jahren. Er hieß Hans, hatte eine Frau und ein Kind und war ein reicher Mann. Hans hatte von seiner Großmutter ein Amulett geerbt. Seine Großmutter hatte zu ihm gesagt: „Hans, pass gut auf das Amulett auf, es ist sehr wichtig und hat besondere magische  Fähigkeiten. Es wird dir einmal sehr nützlich sein!“ Aber welche Fähigkeiten das Amulett besaß, wusste Hans nicht. Sein Wunsch, dies herauszufinden, wurde immer größer. Eines Tages gab er seiner Enkelin das Amulett, und als sie sich dieses um den Hals legte, merkte Hans, dass sich ihre Persönlichkeit veränderte. Sie wurde lustiger und fröhlicher und Hans merkte, dass das Amulett eine positive Wirkung auf die Menschen haben musste. Einige Zeit später lag seine Großmutter im Sterben. Sie war eine sehr alte Frau von über 100 Jahren und sehr krank. Hans ging zu ihr und gab ihr das Amulett. Und wie durch ein Wunder wurde  sie wieder gesund und stark und sah 20 Jahre jünger aus. Nun wusste Hans, dass das Amulett Menschen gesund machen und das Leben verlängern konnte. Er freute sich sehr, dass er solch ein wertvolles Amulett besaß.

Es gab jedoch eine Dame in Esseg, die hörte von dem Amulett und wollte es für sich alleine haben. Ihr Name war Ruzica (Rose). Sie täuschte eine Krankheit vor, aber in Wirklichkeit war sie gar nicht krank, sondern wollte mit dem Amulett Jugend und Schönheit wieder erlangen.

Hans, der ein gutes Herz hatte, gab ihr das Amulett gerne. Er bat sie, es zurück zu geben, wenn sie wieder gesund sei. Doch Ruzica dachte gar nicht daran, das Amulett zurück zu geben.

Ihr müsst aber wissen, dass es mit dem Amulett etwas Besonderes  auf sich hatte: Es merkte genau, wer wirklich Hilfe brauchte und wer nicht. Wenn jemand nicht  krank oder kurz vor dem Sterben war, und das Amulett missbrauchen wollte, bewirkte es das Gegenteil. Ruzica wurde also alt, runzlig und hässlich und nicht schön und jung, wie sie es sich gewünscht hatte.

Da wurde sie aber zornig! Wütend ging sie zu Hans und beschwerte sich bei ihm. Er aber sagte: „Du bist selbst schuld! Du hast gelogen und wolltest das Amulett missbrauchen!“

Vor lauter Wut warf Ruzica das Amulett in die Drau, wo es bis auf den Grund des Flusses sank und liegen blieb.

Viele Jahre später, im Jahr 2017, ging ein junger Arzt nach einem langen Arbeitstag im Krankenhaus am Ufer der Drau spazieren. An der Hängebrücke hatte sich ein Gegenstand verfangen. Er machte ihm los, und sah, dass es sich m ein Amulett handelte, das sehr alt aussah. An seinem freien Tag ging der Arzt ins Stadtarchiv und suchte nach Hinweisen über das Amulett. In alten Aufzeichnungen fand er  Berichte darüber, dass Patienten, die sehr krank gewesen waren, wieder gesund wurden, wenn sie das Amulett trugen. Er probierte dies im Krankenhaus aus. Und tatsächlich hatte das Amulett nichts von seiner Zauberkraft verloren. Der junge Mann heilte viele Kranke und wurde ein sehr  berühmter und erfolgreicher Arzt.