Symposium der Konrad-Adenauer Stiftung und des Nationalrates der Deutschen in Serbien, vom 22.-24.5.2019 in  Sombor

Vom 22.-24.5.2019 fand das Symposium der Konrad-Adenauer Stiftung und des Nationalrates der Deutschen in Serbien zum Thema „Deutsche Minderheiten in Europa“ in Sombor statt. Viele Vertreter der deutschen Minderheit aus den umliegenden Ländern haben teilgenommen, die Ukraine, Ungarn, Kroatien, Rumänien und natürlich der Gastgeber Serbien.

Am ersten Abend trafen sich die Teilnehmer des Symposiums zum Abendessen mit der Bürgermeisterin von Sombor, Frau Dušanka Golubović und Herrn Peter Rang , dem Vorsitzenden des Deutschen Vereins „St. Gerhard“.

(Photo: Siniša Trifunović)

Die offizielle Eröffnung des Symposium fand am Donnerstag den 23.5. statt. Mit einem Begrüßungswort haben Dušanka Golubović, die Bürgermeisterin der Stadt Sombor, István Pástor der Vorsitzende des Parlaments der Autonomen Provinz Vojvodina, Michael Platz der Amtierende Vorsitzende des Nationalrates der Deutschen in Serbien, Norbert Beckmann-Dierkes, Leiter des Auslandsbüros Serbien der Konrad-Adenauer-Stiftung haben die Teilnehmer zu einem erfolgreichen Arbeitstreffen eingeladen.

Zur Lage der deutschen Minderheiten in der Region haben sich Emmerich Ritter der Abgeordnete der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen in der Ungarischen Nationalversammlung, Julia Tayps vom Rat der Deutschen in der Ukraine, Michael Platz der Amtierende Vorsitzender des Nationalrates der Deutschen in Serbien und Gabrijela Bogišić geäußert. Herr Klaus Weigelt der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Kultur im Östlichen Europa hat diesen Erfahrungsaustausch moderiert.

Über die Minderheitenrechte in Europa sprachen zwei Fachfrauen in diesem Gebiet Frau Renata Trischler die Koordinatorin der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten bei der Föderalistischen Union Europäischer Volksgruppen und Frau Dr. Erzsébet Sándor-Szalay die Stellv. Ombudsfrau für die Rechte der Nationalitäten von Ungarn. Diesen Einblick in die Minderheitenrechte hat Herr Benjamin Józsa der Geschäftsführer des Demokratischen Forums der Deutschen in Rumänien moderiert.

An der Paneldiskussion zum Thema Medienarbeit der deutschen Minderheit nahmen Frau Eva Gerner die Redakteurin der deutschsprachigen Fernsehsendung „Unser Bildschirm“ in Ungarn, Lena Dey die Redakteurin der deutschsprachigen Fernsehsendung in der Ukraine und Frau Hajnalka Buda die Redakteurin der Sendungen in Sprachen nationaler Minderheiten, RTV, Novi Sad und Herr Vladimir Ham, der Vorsitzende der Deutschen Gemeinschaft in Kroatien teil. Die Moderation dieser Diskussion übernahm Herr Holger Haibach der Leiter des Auslandsbüros Kroatien der Konrad-Adenauer-Stiftung.