Symposium „Zur Situation der deutschen Minderheit in der Mitte Europas“ in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer- Stiftung

Die Deutsche Gemeinschaft-Landmannschaft der Donauschwaben in Kroatien feierte im August 2017 den 25. Jahrestag ihrer Gründung mit einer repräsentativen Ausstellung in Zusammenarbeit mit dem Museum der Bildenden Künste in Osijek mit dem Titel “Essekerische Spuren”. Die Konferenz „Zur Situation der deutschen Minderheit in der Mitte Europas ” war der Anlass, die Ausstellung am 6. September 2017 offiziell in Anwesenheit zahlreicher Gäste aus dem Ausland und Mitglieder der Gemeinschaft zu schließen.

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Vom 6.-8. September 2017 hat die Deutsche Gemeinschaft in Zusammenarbeit mit der Konrad-Adenauer Stiftung die Tagung zum Thema „Zur Situation der deutschen Minderheit in der Mitte Europas“ veranstaltet und hatten die Präsidenten der Deutschen Minderheiten aus Ungarn, Polen, Serbien, Rumänien und Slowenien als Gäste. In Ihren Vorträgen haben Sie die Situationen der Deutschen Minderheit in ihren Ländern näher geschildert und wie sie sich eine neue Strategie ausdenken können um die Lage der Minderheit in der Zukunft zu verbessern.

Der Ehrengast der Tagung war auch ihr konzeptioneller Initiator der Beauftragte der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk, der sich auf die Zusammenarbeit in seiner Mandaten Zeit mit den Minderheiten in den Ländern die an der Tagung teilgenommen haben bezog. Herr Koschyk hat auch ermutigende Worte an die Vereine, für die Zukunft und die Erhaltung der Deutschen Minderheiten in Mittel Europas gerichtet.

Der abschließende Teil der Konferenz fand am Donnerstag, den 7. September, im feierlichen Foyer des kroatischen Nationaltheaters in Osijek statt, an dem viele geachtete Gäste teilnahmen, darunter der deutsche Botschafter in Kroatien Thomas E. Schultze, ehemaliger Außenminister der Republik Kroatien und Parlamentarischer Abgeordneter Davor Ivo Stier, Osijek-Baranja Gespan Ivan Anušić und Leiter des Auswärtigen Amtes der Konrad-Adenauer Stiftung in Kroatien Dr. Michael A. Lange, Konferenzorganisator.

Die Festrede wurde vom Beauftragten der Bundesregierung für Aussiedlerfragen und nationale Minderheiten, Hartmut Koschyk gehalten, der auf vorherige Konferenzen der Konrad-Adenauer-Stiftung verwies und wie wichtig es ist, immer an Diskussionen über nationale Minderheiten und ihre Position teilzunehmen. Der Hauptgedanke der gesamten Konferenz und auch oft das Thema der Diskussionen, war der Schutz der Minderheiten. Minderheitenmitglieder sollten das Recht haben, frei und gleichberechtigt zu leben und vor jeglicher Diskriminierung geschützt sein.

Um dieses Ziel zu erreichen und die Position der Minderheiten zu verbessern, hat die FUEV (Bundesverband der europäischen Minderheiten) 2011 die Initiative “Minority-Safepack-Initiative” ins Leben gerufen, die die Rechte stärken und die Tradition und Sprache der nationalen Minderheiten in Europa bewahren würde.

Er stellte die geplanten Bereiche vor, in denen der BMI (Bundesministerium des Innern) die Kooperation fördern wird, nämlich die Erhaltung der Ethnokulturellen Identität, die Jugendarbeit, die Erhaltung der deutschen Sprache und die Stärkung der Zusammenarbeit von Vereinen deutscher Minderheiten in der Heimat mit sozialen Organisationen in Deutschland.

Als ein Dank für eine langjährige und erfolgreiche Zusammenarbeit und ein Abschiedes Geschenk übergaben Renata Trischler, die Geschäftsleiterin und der Vizepräsident der Deutschen Gemeinschaft, Eduard Werkmann, Hartmut Koschyk eine Dankesurkunde.

 

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